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Guy Wildenstein: Kultivierter Betrug?

Ganze 550 Millionen Dollar hätte der berühmte Kunsthändler Guy Wildenstein an Erbschaftssteuer nachzahlen müssen. Eigentlich. Bei der Gerichtsverhandlung in Paris stellte der Richter zwar den klaren Versuch Wildensteins fest, Vermögenswerte zu verschleiern, verurteilen konnte er ihn allerdings nicht – Grund hierfür waren Fehler bei der Untersuchung. Dem Gericht blieb somit keine Wahl, außer den Angeklagten freizusprechen.

Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Fall als „längsten und kultiviertesten“ Steuerbetrug des heutigen Frankreichs.

 

Mehr zum Prozess und den Hintergründen finden Sie im aktuellen Report des guardian.